Zunahme des Hantavirus in Österreich

Zunahme des Hantavirus in Österreich

Aufgrund erhöhter Rötelmaus-Population

Die Zahl der  Infektionen in Österreich  mit dem Hantavirus ist  stark gestiegen: Während sich  2007  im bisherigen Rekordjahr  78 Personen infizierten, waren es heuer bis Anfang August bereits ca. 180.

Stephan Aberle vom Institut für Virologie in Wien erklärt dies mit einer höheren Rötelmaus-Population, sowie einer verbesserten Diagnostik, was in mehr gemeldeten Fällen resultieren würde.
Diese Nagetiere sind die Überträger des Puumalavirus. Das in Österreich vorkommende Hantavirus ist allerdings  nicht so gefährlich wie jenes in den USA. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis vier Wochen kommt es zu hohem Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen,Schüttelfrost . In der Folge werden häufig Bauch-, Lenden- und/oder Rückenschmerzen angegeben. Auch  Erbrechen und Durchfälle sowie  Übelkeit können  auftreten. 4 bis 10 Tage nach Ausbruch der Krankheit kann auch Nierenversagen eintreten. Die Sterblichkeit wird mit 0,2 Prozent angegeben, eine ursächliche Behandlung gibt es nicht.

Hantavirus

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